Staffel 3 | Folge 2: Produktionsplanung, KI Unterstützung, Industrie 4.0
Shownotes
Weitere Informationen zum Studiengang ERP-Systeme & Geschäftsprozessmanagement finden Sie auf unserer Webseite.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts ERP-Inside der FA Kufstein Tirol.
00:00:06: In Staffel drei beschäftigen wir uns mit dem Thema ERP Trends, wo stehen wir und wo geht die Reise hin?
00:00:13: Wir sind Benedikt Paasch und
00:00:15: Lisa Flixida,
00:00:16: Alumnier des Masterstudiengangs ERPsysteme und Geschäftsprozessmanagement – und freuen uns Sie durch diese Episode zu begleiten!
00:00:25: Viele Produktionsbetriebe kämpfen heute nicht mit zu wenig Maschinen oder zu wenig Personal, sondern mit zu viel Komplexität.
00:00:33: Wohlartile Nachfrage, fragilere Lieferketten, kapazitiven Enquesten und unzähligen Abhängigkeiten.
00:00:40: Unser heutiger Gast ist Clemens Neuwet.
00:00:43: Er ist ERP-Masterstudierender, Konsultant und referiert als Vortragende auf der ERP Fachtagung.
00:00:54: In seiner Keynote mit dem Titel Produktionsplanung mit KI, wie intelligente Algorithmen ERP-Systeme smarter machen hat er gezeigt warum viele Unternehmen heute an die Grenzen klassischer Planungsstoßen und wie KI dabei hilft zu einem echten Dialogpartner für Plannerinnen und Planner zu werden.
00:01:13: Herr Neuwirt!
00:01:15: Guten Tag.
00:01:16: Sie haben in Ihrem Vortrag ein sehr anschauliches Bild verwendet.
00:01:20: Sie verglichen die Produktionsplanung aus der Studienexkursionswoche, einem Gericht das auf dem ersten Blick simpel erscheint.
00:01:30: In Wahrheit aber aus vielen Zutaten Abhängigkeiten Garzeiten und perfekt abgestehnten Schritten besteht.
00:01:37: Ein kleiner Fehler eine Zutat vergessen ohne eine falsche Reihenfolge und das Ergebnis passt nicht mehr.
00:01:44: Wie gut beschreibt diese Frage gleich aus ihrer Sicht die Realität in vielen Produktionsunternehmen?
00:01:49: Und an welchen Stellen stoßen klassische Planungshools in kleinen und mittleren Unternehmen oft auch noch als Excel bekannt?
00:01:57: Bei dieser Komplexität unweigerlich an ihre Grenzen.
00:02:01: Hallo, vielen Dank, dass ich heute da sein darf!
00:02:05: Ich finde das Beispiel beschreibt es eigentlich recht gut.
00:02:08: für Personen die mit Produktionsplanung nichts zu tun haben kann man recht gut immer so dieses Küchenbeispiel heranziehen.
00:02:20: Produktionsplanung oder auch das Kochen klingt vielleicht sehr simpel.
00:02:23: Das heißt ich habe ein Rezept, ich habe einen Arbeitsplan, ich hab eine Stückliste Zutaten die ich brauche für meine Planung und wenn man dann etwas genauer reinschaut sieht man dass es doch komplex ist.
00:02:36: Ich habe bestimmte Reihenfolgen die ich folgen muss, bestimmte Abhängigkeiten und wenn dann ein kleines Thema nicht passt, ein kleiner Faktor nicht passt also mir fehlt eine Zutat Eine Maschine fällt aus, dann plötzlich ist meine ganze Planung eigentlich nicht mehr valide und ich kann meinen Produkt meinem Kunden nicht mehr liefern oder in der Küche.
00:02:58: Ich kann meine Suppe nur kalt dem Gast zur Verfügung stellen und das beschreibt es recht gut.
00:03:07: zum Thema Excel ja also das ist eines der meistverwendeten Planungstools.
00:03:11: heute immer noch und da kommen wir einfach immer mehr an die Grenzen Fasten immer mehr Daten, die Komplexität der Produktion wird größer.
00:03:22: Wir haben mehr Produktvielfalt wir haben volatile Lieferketten wo man schauen muss bekomme ich meine Materialien überhaupt?
00:03:30: und all das macht eigentlich die Verwendung von Excel in der Planung immer schwieriger wenn nicht so sagen unmöglich und hindert dann auch die Skalierbarkeit in der Produktionsplanung.
00:03:43: konkreten Mehrwerte kann in diesem Fall dann eine KI auch liefern.
00:03:48: Wenn man jetzt sagt, Axel zur KI ist ja doch ein Riesensprung wenn man so will.
00:03:54: Wo stehen wir da?
00:03:55: Ja also im Prinzip gibt es ja dazwischen dann auch nach Zwischenschritte.
00:04:01: Also auch heutzutage gibt es Produktionsplanungssysteme, PPS-Systeme, ERP Systeme die hier in der Produktionsplanung unterstützen und auch schon mehr oder weniger intelligente Algorithmen.
00:04:13: Es gibt heuristisch basierte Planungen, also regelbasierte Planung oder auch sogenannte Optimierer die dann meinen Produktionsplan nach bestimmten Zielgrößen wie der Durchlaufzeit optimieren.
00:04:25: Und KI ist hier einfach ein weiter Schritt.
00:04:30: um zu sagen ich habe eine große Datenbasis, die ich anhand meiner Restriktionen reinfolgen Planen möchte.
00:04:42: und gerade da ist die KI sehr, sehr stark zu sagen.
00:04:46: Ich kann Muster erkennen ich kann diese Daten verarbeiten und ich kann hier dann auch Plannerinnen einen Produktionsplan vorschlagen an Handegegebenheiten wie aus bestimmten Systeme oder aus der Realität kommen.
00:05:01: Sie haben in den Vortrag gesagt KI können nicht nur planen sondern das Ganze also die Entscheidungen auch klerbarer machen.
00:05:10: Wie verändert das das Vertrauen in die Planungsvorschläge auch?
00:05:15: Ich glaube, dass ist einer der größten Vorteile der KI.
00:05:19: Im Vergleich zu diesen optimierenden oder auch juristisch basierten Planungen wo im Endeffekt der Planner eine Produktionsplan bekommen welcher anhand von mathematischen Formeln ausgerechnet wird und zur Verfügung gestellt wird.
00:05:38: Aber das Ganze bildet sich eigentlich mehr als Black Box ab.
00:05:43: Die Planerin versteht nicht unbedingt, woher dieser Planungsvorscher kommt.
00:05:47: Kann das vielleicht nicht nachvollziehen?
00:05:48: Und gerade da kann dann die KI super unterstützen und erklären anhand welcher Restriktionen, anhand welche Prioritäten, an hand von welchen Themen der Produktionsplan so vorgeschlagen worden ist.
00:06:06: Die KI kann hier einfach alle Daten zur Verfügung stellen und kann auch in natürlicher Sprache antworten.
00:06:12: Und gerade, wir haben vorhin gesprochen, Komplexität wird erhöht, Produktvielfalt wieder erhöht.
00:06:17: Die Daten die da mit reinspielen sind enorm viele und dementsprechend kann man das bei einem Optimierer oder bei einer richtig basierten Planung vielleicht nicht ganz so leicht nachvollziehen.
00:06:30: KI vereinfacht es macht es einfacher zugänglich Und der Produktionsplaner, die Plannerinnen können fragen, warum wurde jetzt eigentlich der Produktionauftrag?
00:06:39: Der vielleicht eine höhere Prio hat doch Spreter eingereilt.
00:06:43: Warum produzieren wir heute auf diese Maschine und nicht auf den anderen?
00:06:47: So wird DKI mehr zum Sparing Partner oder zum digitalen Assistenten des Planers.
00:06:54: Gibt es auch Voraussetzungen damit das überhaupt möglich ist, DKI da einzusetzen?
00:07:00: Ja, auf jeden Fall!
00:07:02: Ich glaube, uns ist ein Bewusst.
00:07:05: Egal wo wir die KI-Tools einsetzen wollen muss einfach die Datenqualität passen.
00:07:12: Die Daten müssen vorhanden sein und in bestimmter Qualität vorhandensein.
00:07:18: Gerade in der Produktionsplanung gibt es drei wichtige Themen meiner Meinung.
00:07:24: Es ist einerseits immer die Stammdatenpflege das heißt ich habe einen ERP System zum Beispiel wo ich alle relevanten Daten natürlich auch zur Verfügung haben muss, aber auch in einer bestimmten Qualität zum Beispiel Rüstzeiten oder Produktionszeiten.
00:07:40: Aber auch meine Maschinen die mir zur Verfügung stehen und an meiner Kapazitäten.
00:07:44: Hier ist es wichtig dass man sich vor allem auf die Stammdaten konzentriert, die für meine Planung relevant sind.
00:07:52: Ich muss nicht alle Daten zur Verfügung kommen also ich muss jetzt das Ganze nicht perfektionieren die für mich relevant sind, für meine Planung relevant sein müssen.
00:08:03: Das zweite Thema ist Datensilus.
00:08:07: Gerade wenn wir sagen, wir haben vielleicht ein ERP-System mit Stammdaten und wir haben einen MES-Systeem also ein Fertigungssteuungssystem wo eben auch Daten zur Verfügung stehen.
00:08:16: Wir haben vielleicht noch einen Excel-Sheet wo irgendwo Planungen gemacht wird und dann auch bei den Produktionsleitern beim Produktionsplaner planen erinnern nach Daten im Kopf oder Wissen im Kopf Und all das muss halt irgendwo zusammengeführt werden.
00:08:30: Wir brauchen eine integrierte Systemlandschaft, wo man sagt, man gibt eigentlich der KI aber auch den Planern und Plannerinnen alle Daten die sie brauchen um daraus einen guten Produktionsplan zu machen.
00:08:45: Und so gut erletzt ist es oft dass Planungsrealität nicht wirklich im System widerspiegelt wird.
00:08:53: Das heißt wir haben Wir haben einen Produktionsauftrag, der zu einem bestimmten Zeitpunkt produziert werden muss.
00:09:03: Aber wir bekommen vielleicht nicht die Rückmeldung vom Schopfler oder von der Produktion, wann diese jetzt wirklich fertiggestellt ist.
00:09:11: Vielleicht wurde der Produktionsaftrag gar nicht produziert und Produktionsplaner wissen davon gar nichts.
00:09:16: Das heißt auch diese Rückmeltungen aus der Realität in das Produktionsplanungs-Tool oder in die Produktionsplantung sind sehr wichtig.
00:09:25: Sie haben vorhin schon angesprochen, die KI als digitalen Assistentin.
00:09:30: Wie groß ist das Vertrauen dann auch in diesen Assistenten und den Mitarbeitern?
00:09:37: planen oder direkt am Shopfloor?
00:09:40: Wenn sie wissen was wir jetzt da gerade machen hat sich die KI sozusagen überlegt.
00:09:46: Ja ich glaube die Akzeptanz kommt immer mehr.
00:09:51: Vor allem auch weil wir alle im privaten Leben immer mit Large Language Models zu tun haben.
00:09:57: Jeder benutzt das auch schon privat und jetzt nimmt es halt immer mehr Einzug in Unternehmen.
00:10:04: Natürlich ist eine gewisse Skepsis da, die Antwort, die mir jetzt geliefert wird wirklich die richtige.
00:10:11: Aber bei altbekannten Methoden wie ein Optimierer in der Produktionsplanung genauso.
00:10:16: Und ich sehe das als großen Vorteil bei der Key zu sagen Ich kann nachfragen warum wurde mir das jetzt empfohlen.
00:10:24: Und warum wurde jetzt auch dieser Vorschlag gemacht in der Produktionsplanung?
00:10:30: Ich glaube, dass die Akzeptanz auch immer mehr kommen wird umso mehr man es dann auch einsetzt.
00:10:35: ich glaube auch, dass wir hier Sprünge machen im Sinne von Qualität also auch wenn man sich das letzte Jahr anschaut.
00:10:43: Also KI-Tools haben sich weiterentwickelt.
00:10:46: Qualität ist immer besser geworden.
00:10:48: Schnelligkeit hat sich immer verbessert und dementsprechend glaube auch in nächster Zeit noch weitere Schritte gehen werden.
00:10:55: Was ist so die Zielgruppe, die du am meisten davon profitiert von dieser Möglichkeit, die KI in der Planung einzusetzen?
00:11:04: Ganz klar natürlich Produktionsplaner und Produktionsplannerinnen.
00:11:09: ja einfach sozusagen die KI als KI-Tool unterstützt im tagtäglichen Doing in der Produktionplanung selbst.
00:11:22: Ich würde nicht sagen, dass jetzt die KI eine Produktionsplanerin ersetzen sondern wirklich eben als so Assistentfunktion zur Verfügung stehen.
00:11:34: Es geht dann vielleicht weg vom Feuerwehr spielen und sagen ich werde immer wieder umplanen müssen kurzfristige Eränderungen
00:11:44: etc.,
00:11:45: mehr vielleicht hin zum Entscheidungsmanagerin weil Ja, das KI-Tool unterstützt.
00:11:54: Aber im Endeffekt der Produktionsplaner, die Planerin hat immer noch die Verantwortung für den Produktionsprogramm.
00:12:00: Das heißt hier denke ich schon dass es vielleicht das tagtägliche Doing ein wenig verändern wird.
00:12:08: Viele Unternehmen sagen ja wir wollen KI aber die Daten über die wir vorher schon kurz gesprochen haben können einfach auch nicht das leisten was Wozu die KI fähig wäre?
00:12:21: Was sind jetzt ihre Erfahrungen im Bereich Produktion, wo man sagt okay da haben Unternehmen die größten Probleme die KI vernünftig einzusetzen weil einfach die Daten im Hintergrund nicht vorhanden sind und wie kann man das vielleicht dann auch angehen?
00:12:34: was muss sich in einem Betrieb ändern damit damit der sozusagen KI ready wird.
00:12:39: Einerseits sind es auf jeden Fall wie gesagt die Stammdaten müssen vorhandensein Die Systeme integriert sein.
00:12:51: Ich habe einen Datenraum, ein Datenbereich wo ich eigentlich alle meine Daten die ich für die Planung habe zur Verfügung habe und die KI kann die auch abgreifen.
00:13:05: also ich muss natürlich auch schauen dass die KI darauf zugreifen kann diese Daten auswerten kann lesen kann und dann auf Basis um diesen Daten dann fundierte Antworten oder Produktionspläne zur Verfügung stellt.
00:13:18: Integrativ ist, glaube ich hier der Stichwort.
00:13:22: Oft natürlich dann auch im Sinne von Digitalisierung meine ganzen Excel-Tabellen vielleicht auch in ein ERP-System, in einen MS-Ssystem zu bringen das zu konsolidieren.
00:13:33: und dann gibt es natürlich auch die Rolle vom Stammdatenmanager oder Dataanalysten oder Data Engineer der hier dann eben auch für die Stammdatenqualität und für die Datenaufbereitung zuständig ist.
00:13:47: Wie
00:13:47: läuft denn so eine Integration ab?
00:13:49: Wie kann man sich das vorstellen?
00:13:51: Gibt es verschiedene Möglichkeiten natürlich, wie man jetzt so KI-Tools integriert.
00:13:57: Ich denke was im Sinne des von ERP Systemen aber auch vom Produktionsplanung wichtig ist dass so ein KI Tool tief integrierte ist.
00:14:07: also Es sollte jetzt kein Zusatz sein, es sollte keine zusätzliche Applikation sein die ein Produktionsplaner eine Planerin tagtäglich aufrufen muss.
00:14:18: Sondern eigentlich sollte sich dieses Tour diese Funktion in die Maske in das Produktions-Planungssystem direkt integrieren.
00:14:29: Das heißt einerseits sollte die Karriere auf die Stammdaten zugreifen können und sozusagen als Optimierungs-Layer oder Entscheidungslehr von die Funkieren, aber dann eben auch die gesamten Daten oder die gesamte Entscheidungen, die es trifft.
00:14:46: Oder den Produktionsplan in unserem Fall auch leicht wieder ins System rückschreiben können.
00:14:52: Und da will ich mir sehr schwer tun wenn ich jetzt eine Applikationszeit beiseite habe wo ich einmal Daten importieren muss und dann wieder exportieren.
00:14:58: also im Sinne der Digitalisierungen, im Sinne Nicht so gut, das heißt man sollte wirklich schauen dass das in die Prozesse tief integriert ist.
00:15:11: Und wie lange dauert sowas?
00:15:14: Also wahrscheinlich von bis natürlich je nachdem.
00:15:17: aber was geben Sie da den Kunden für eine Antwort wenn sie fragen wie lange dieser Prozess dauert?
00:15:25: Ja es ist halt schwierig zu sagen ob jetzt ein digitalisierte Prozess oder ein bestehender Prozess jetzt plötzlich mit einem KI-Tool aufgewertet werden soll, oder durch einen KI-tool effizienter gestaltet werden soll.
00:15:42: Oder im Gegensatz dazu zu sagen man hat vielleicht schon eine Lösung wo KI von Haus aus schon mitgeliefert wird oder von Hausaus zur Verfügung steht.
00:15:53: Gerade bei Produktionsplanungssystemen sagt man man hat Und dann bekommt man eine zusätzliche KI-Funktion hinzu.
00:16:04: Wir kennen das alle, wir nutzen tagtäglich bestimmte Software und plötzlich hat man einen Chatbot mit dem man sprechen kann oder eine zusätzlicher KI Funktion.
00:16:13: Genauso bildet sich das auch sehr oft im ERP Kontext oder auch im Produktionsplanungssystem Kontext ab.
00:16:21: Natürlich, wenn man jetzt sagt, man möchte ganz konkrete KI-Funktionalitäten haben und man möchte die selbst dann auch integrieren.
00:16:29: Dann ist es auch eine Projektarbeit zu sagen.
00:16:32: Man spezifiziert das.
00:16:34: Man schaut sich die Anforderungen an, an die KI aus dem Prozess heraus und implementiert das dann.
00:16:41: Ganz konkreten Zeitraum ist sehr schwer festzulegen.
00:16:46: Endlich ja natürlich nachdem wie die Gegebenheiten auch sind
00:16:49: beim Verlängerung?
00:16:51: Welche neuen Rollen werden sich jetzt dann in Zukunft auch ergeben, wenn ein Planungsteams mehr KI eingesetzt wird?
00:16:58: Und wie verändert sich vielleicht auch die Arbeit bestehender Rollen von den Planern und den Data Engineers, die wir vorher kurz angesprochen haben oder vielleicht auch von Ihnen als ERP-Konsultant.
00:17:09: Ja ich glaube so viele neue Rollen glaube ich gar nicht dass es geben wird also gerade im Produktionsplanungskontext.
00:17:17: Ich glaube aber das sich diese Rollen eben stark verändern werden.
00:17:22: Mehr oder weniger stark verändernd werden.
00:17:26: Gerade eine Produktionsplanerin wird immer mehr hingehen und die Entscheidungen treffen, wird verschiedene Planungsszenarien abschätzen, wird hier auch nochmal das eigene Planungswissen mit reinbringen, das eigene Know-how, die eigene Kompetenz nutzen.
00:17:52: Die Data Engineers, die natürlich jetzt immer höhere Wichtigkeit erlangen im Unternehmen einfach weil die Daten die Basis für jegliche Digitalisierung, Optimierung und natürlich auch wie die KI sind.
00:18:07: Und dann zu guter Letzt was auch wichtig ist der ERP Berater, die sich jetzt viel mehr mit KI beschäftigen müssen.
00:18:20: Wie gesagt, im privaten Leben nutzen wir es alle.
00:18:22: Im privaten Lebens sehen wir Benefits und jetzt möchten das eigentlich Unternehmen auch mal umsetzen können.
00:18:28: und da ist halt wichtig für ERP-Berater auch zu sagen oder auch beraten zu können ja wo macht KI Sinn?
00:18:36: mit welchen Use Cases macht KI sinn?
00:18:39: Und da auch einfach auf Prozessbasis trotzdem immer noch einen guten Vorschlag zu machen
00:18:48: Wo würden Sie sagen, steht die KI-Integration in den Planungstools heute?
00:18:54: Also wenn Sie so einen Reife gerade irgendwie bestimmen müssten zwischen eins und zehn bzw.
00:19:00: einer beliebigen Skala wie würden sie die Industrie heute anschätzen beziehungsweise auch ja die Seite der ERP Implementierer oder auch Hersteller?
00:19:12: Wie weit vorne ist man da bzw.
00:19:14: wie weit geht die Skala Ihrer Meinung nach?
00:19:18: Ja, ich würde die Frage zwei teilen.
00:19:22: Und zwar vielleicht zunächst mal wo wir jetzt gerade sind.
00:19:25: also wir sprechen jetzt zwar von KI und fahrt schrittlicher Technologie aber die Realität schaut doch ein wenig anders aus als ich würde fast schon sagen wenn man es von eines Excel bis hin zu zehn voll autonome Planung sagen dann wie sagen sie immer grad bei drei vier.
00:19:43: also viele Unternehmen für ihre Produktionsplanung immer noch Excel basiert aus, natürlich auch viele dann schon mit Produktions- planungssystemen teilweise eben auch Horistiken und optimieren.
00:19:55: Das gibt es alles.
00:19:57: aber der Einsatz in der Industrie bei Unternehmen ist doch nochmal ein anderes Thema.
00:20:06: Bevor ich jetzt eingeh' drauf wo ich uns vielleicht in Zukunft sehe also wie schaut's auf implementierer Seite oder ERP Hersteller Seite aus?
00:20:14: Natürlich das ist ein Thema was jetzt immer mehr kommt.
00:20:17: Es werden immer mehr nahttive AI-Tools integriert.
00:20:22: Das heißt, ERP-Hersteller liefern ihre ERP Systeme schon mit AI-Funktionalitäten aus und liefern die nachgrad bei cloudbasierten AI-Systemen vierteljährlich halbjährlich immer neue AI-Funktionalitäten in den verschiedensten Bereichen – also nicht nur Produktionsplanung.
00:20:42: glaube ich noch ein wenig abzwarten, bis man dann auch wirklich einen großen Benefit draus ziehen kann und da dann auch diese ganzen KI-Funktionalitäten tagtäglich einsetzen kann.
00:20:52: Also diese Adderierungsphase wird sicher nach einige Zeit dauern, bis das auch in den Prozessen bei den Leuten die diese Prozesse auch leben ankommt.
00:21:02: Zum Thema wo ich die KI basierte Produktionsplanung so ein paar Jahren sehe, zwanzig dreißig sehe will es sagen dass wir dann vielleicht schon bei sechs, sieben sind.
00:21:14: Also nicht... ich glaube das die voll autonome Planung eine Ausnahme sein wird und vielleicht auch eine Ausname bleiben wird.
00:21:24: Das wird dann wahrscheinlich sicher noch zeigen was dann in den zwanzig Dreißig bis zwanzich Vierzig passiert.
00:21:29: aber gratis Thema Human in the Loop und Verantwortung für den Produktionsplan zu übernehmen wird trotzdem immer noch beim Produktions- planer bei der Produktionsplannerin bleiben.
00:21:41: Ich glaube, dass immer mehr Teilautonomerplanung passieren wird.
00:21:45: Dass die KI als Tool verwendet wird – als Sparing-Partner und als digitaler Assistent.
00:21:52: Dass immer mehr Unternehmen weggehen von Excel hin zu Systemen aber trotzdem nicht die gesamte Verantwortung an eine KI oder einen Algorithmus abgeben werden.
00:22:05: Sie studieren ja selbst auch hier an der FA Kufstein Tirol im RBE Master sind eben hier auch als Experte für KI-Produktionsplanung bei uns im Podcast.
00:22:15: Was würden Sie jetzt Ihren Mitstudierenden raten, die sich vielleicht genau in diesem Welt spezialisieren wollen und dort eine Karriere aufbauen?
00:22:25: Was gibt es da für Tipps und Tricks um erfolgreich zu sein?
00:22:29: Ja
00:22:29: ich denke dass man wenn wir über KI in der Produktionsplanungen sprechen dann sind das ja zwei Themen also einerseits Klar Produktionsplanung, ich glaube da ist einfach wichtig die Prozesse zu verstehen und auch einfach interdisziplinär denken zu können.
00:22:45: Also einerseits Prozessverständnis, andererseits System- und Toolverständnis.
00:22:51: Das heißt ja ich muss wissen Produktionsplanungen hat Verbindungen zur Logistik zum Kontrolling, zur Produktion selbst etc.
00:23:03: Und das heißt hier einfach Kompetenzen und Wissen aufzubauen Auf der anderen Seite aber auch, und ich glaube das kann jeder und jede von uns machen.
00:23:13: Ich beschäftige mich mit KI, mit der Technologie selbst zu sagen man braucht jetzt kein Software-Entwickler sein, aber zumindest in Grundzüge verstehen was was kann die KI für einen Benefit bringen?
00:23:25: wie funktioniert sie?
00:23:26: Und wie kann ich in meinen Prozessen KI anwenden Wenn wir jetzt beide, beide Welten dann zusammenziehen.
00:23:35: Also das Domänen-Wissen aus der Produktionsplanung mit dem Wissen über die KI und wie ich KI einsetze, glaube ich stellt eine sehr starke Kombination dar um da einfach gut auftreten zu können und auch einen Benefit für Unternehmen zu schaffen.
00:23:58: Ich glaube, das waren sehr schöne Abschlussworte auch von Ihrer Seite.
00:24:02: Vielen Dank für die Zeit und die Bereitschaft heute dabei zu sein!
00:24:08: Wir sind auch gespannt wo es Sie dann in ein paar Jahre hin versteckt in der Rolle als ERP-Konsultant im Produktionskontext und auch wo die KI steht.
00:24:17: Vielen dank nochmal und alles Gute weiterhin!
00:24:20: Sehr gerne, vielen lieben Dank.
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